Yarn usage and care

The use and care of hand-dyed yarn is not so different from dealing with high-quality, industrially produced yarn. A few points should be considered to enjoy the yarn for a long time.

Preparation:
The hand dyed yarns are wound in skeins. These should be winded into balls before knitting / crocheting. The easiest way to do this is to have a swift and a ball winder. The skein of yarn is carefully placed around the swift and the securing threads removed. Then, the yarn can be wound up with the ball winder. If you don’t have a swift at hand, a second person can help and hold the skein apart with both hands while the ball is wound. I’ve had the yarn partially stretched over both my knees (which I can’t recommend without reservations due to subsequent back pain), or I used the back rest of a chair. A ball winder is also not absolutely necessary. With the help of a cardboard tube from a kitchen roll or a thick stick, you can easily wind yarn balls without expensive tools. I recommend to look for this simply at Google.

During Knitting / Crocheting:
Each skein of yarn is individually dyed by hand. This implies that each skein is unique in itself. Two skeins of one color will therefore always vary slightly. If knitting or crocheting pieces are going to be made from more than one skein of yarn, it is recommended to alternate the individual skeins. Making a test piece (so called swatch) is not only a good way to make a gauge test, but also to see in advance the color patterning of multicolored yarns.

Care:
High quality yarns need good care to stay high quality for a long time. Even though most of the yarns have a “superwash” treatment and should therefore be suitable for a wool program of most washing machines, I still recommend hand washing of the knitted or crocheted pieces made of hand-dyed yarns using a wool detergent. Colors may still “bleed” during the first few washes. Dark colors in particular are best washed separately or tested on a test piece beforehand. Intensive rubbing and wringing should be avoided. Instead, gently squeeze the water out of the finished piece using your hands and then roll it up in a clean towel. The towel will absorb the excess moisture. To dry, it is best to lay the piece flat or block it. Hanging it up can pull at the stitches.

Superwash: Superwash means that the fibers have been specially treated before spinning so that they are machine washable and do not “felt” so quickly when dyed or washed. It makes the yarn easier to care for, but also less natural.

Care in short:

  • Wash dark colors separately or test on a test piece beforehand.
  • Hand wash recommended
  • Dry lying

Die Verwendung und Pflege von handgefärbten Garnen unterscheidet sich nicht so sehr von dem Umgang mit hochwertiger, industriell gefertigter Wolle. Ein paar Punkte sollte man beachten, um lange am Garn Freude zu haben.

Vorbereitung:
Die handgefärbten Garne sind in Strängen gewickelt. Diese sollten vor dem Stricken / Häkeln zu Knäulen gewickelt werden. Am einfachsten geht das, wenn man eine Haspel und einen Garnwickler hat. Der Strang Garn wird vorsichtig um die Haspel gelegt und die Sicherungsfäden entfernt. Anschließend kann das Garn mit dem Garnwickler aufgewickelt werden. Hat man keine Haspel zur Hand, kann eine zweite Person helfen und den Strang mit beiden Händen auseinander halten während das Knäul gewickelt wird. Ich hatte das Garn zum Teil schon über meinen beiden Knien gespannt (was ich aufgrund von anschließenden Rückenschmerzen nicht ohne Vorbehalte empfehlen kann). Oder ich habe eine Rückenlehne eines Stuhls zur Hilfe genommen. Auch ein Garnwickler ist nicht zwingend notwendig. Mit Hilfe einer Pappröhre aus einer Küchenrolle oder einem dicken Stab lassen sich auch einfach ohne teure Hilfsmittel Knäule wickeln. Ich empfehle hierfür einfach mal bei Google zu schauen.

Beim Stricken / Häkeln:
Jeder Strang Garn ist einzeln von Hand gefärbt. Dies bedingt, dass jeder Strang in sich ein Unikat ist. Zwei Stränge einer Farbe werden daher immer leicht variieren. Wenn Strick- oder Häkelstücke aus mehr als einem Strang Garn gemacht werden sollen, empfiehlt es sich, die einzelnen Stränge abwechselnd zu verarbeiten. Die Anfertigung eines Teststücks (“Swatch”) bietet sich nicht nur an, um eine Maschenprobe zu erstellen, sondern auch, um die spätere Musterung der Farben bei allen mehrfarbigen Garnen vorab zu sehen.

Pflege:
Hochwertige Garne brauchen gute Pflege um lange hochwertig zu bleiben. Auch wenn die meisten der Garne eine “superwash” Behandlung haben und damit für ein Wollprogramm der meisten Waschmaschinen geeignet sein sollten, empfehle ich für die Strick- oder Häkelstücke aus handgefärbten Garnen dennoch Handwäsche mit einem milden Wollwaschmittel. Farben können bei den ersten Waschgängen noch “bluten”. Insbesondere dunkle Farben am besten separat waschen oder vorher an einem Teststück testen. Intensives Reiben und Auswringen sollte vermieden werden. Statt dessen das Wasser leicht mit den Händen aus dem fertigen Stück herausdrücken und es anschließend ein sauberes Handtuch aufrollen. Das Handtuch nimmt die überflüssige Feuchtigkeit auf. Zum Trocknen das Stück am besten flach hinlegen oder blocken. Ein Aufhängen kann die Maschen verziehen.

Superwash: Superwash bedeutet, dass die Fasern vor dem Spinnen speziell behandelt wurden, damit sie maschinenwaschbar sind und beim Färben oder Waschen nicht so schnell “verfilzen”. Es macht das Garn pflegeleichter, aber auch weniger natürlich.

Pflege in aller Kürze:

  • Dunkle Farben separat waschen oder vorher an einem Teststück testen.
  • Handwäsche empfohlen
  • Liegend trocknen